PRO KLIMA

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Mittwoch, 18. Juli 2018

NGOs und Institutionen

"S© Wolfgang Lohbeckeit Jahren kämpfen DUH, VCD und Greenpeace Seite an Seite gegen den Einsatz fluorierter Treibhausgase. Es ist höchste Zeit, dass in Autoklimaanlagen die klimaschädliche Chemikalie R134a durch natürliche Alternativen wie CO2 ersetzt wird und keine neuen FCKW-Nachfolgesubstanzen mit unabsehbaren Wirkungen zum Einsatz kommen."

Wolfgang Lohbeck, Bereichsleiter Sonderprojekte, Greenpeace Deutschland


"Even in Denmark, almost every new car is equipped with a mobile air-conditioning system (MAC). However, many drivers don’t know that todays MACs use a climate-damaging refrigerant and contribute substantially to a cars fuel consumption. Therefore, Danish Ecocouncil strongly recommends the use environmentally friendly MAC systems based on the natural refrigerant CO2 and to limit the use of MAC by opening the windows. In addition, another advantage of CO2 as refrigerant, which especially holds for Scandinavian countries: CO2-systems can be used for efficient heating in cars and buses, too."

Kåre Press-Kristensen, Senior Advisor, The Danish Ecocouncil


"R1234yf darf nicht in Autoklimaanlagen eingesetzt werden: Bei einem Frontalcrash ist eine Entzündung von R1234yf sowie die Bildung von Fluorwasserstoff bzw. Flusssäure sehr wahrscheinlich. Flusssäure hat eine ätzende Wirkung und gehört zu jenen sehr starken Giften, die im Falle eines Kontaktes sofort behandelt werden müssen. Schon eine handtellergroße Benetzung der Haut kann tödlich enden, wenn man nicht innerhalb weniger Minuten Gegenmaßnahmen ergreift."

Prof. Dr. Andreas Kornath, Ludwigs-Maximilians-Universität München


"Klimaanlagen belasten die Umwelt doppelt. Einerseits durch den Treibstoffmehrverbrauch und andererseits durch das derzeit eingesetzte Kältemittel, das aufgrund undichter Systeme oder bei Unfällen und Verschrottung entweicht. Bis zu zehn Prozent des eingesetzten Kältemittels entweichen jährlich. Der VCÖ spricht sich daher ebenfalls für das umweltfreundliche und sichere Kältemittel CO2 aus.“

Ulla Rasmussen, Referentin für Verkehrspolitik und Internationale Koordination, Verkehrsclub Österreich (VCÖ)


© Levego Munkacsoport„Während der intensiven Sommerhitze in Ungarn laufen die Autoklimaanlagen auch im stehenden Verkehr auf Hochtouren und tragen zur lokalen Luftverschmutzung und Lärmbelastung bei. Daher ist es wichtig, die Autobesitzer darüber aufzuklären, dass ihre Klimaanlage eine Menge Kraftstoff verbraucht und das verwendete Kältemittel ein sehr klimaschädliches Treibhausgas ist.“

Erzsébet Beliczay, Vice-president, Clean Air Action Group


"Legambiente subtitled the movie and added to the mobility section of www.viviconstile.org portal, a website dedicated to eco suggestions to improve environmental impact of everyday behaviours. The movie of the PRO KLIMA-campaign suits well the profile and the mission of the portal since the information contained gives car owners helpful tips how to reduce the additional fuel consumption and climate damaging potential of their air conditioning."

Davide Sabbadin, Responsabile Energia ed Agricoltura, Legambiente Veneto


„Anlagentechnik, eingesetztes Kältemittel, Handhabung und Wartung sind wichtige Faktoren, wenn es um die Umweltauswirkungen einer Klimaanlage im Auto geht. Ohne Qualitätsverlust können zahlreiche Klimaanlagen besser werden. Da sind Hersteller, Käufer und Nutzer von Autos und Anlagen gleichermaßen gefragt. Die Ausstellung von DUH und VCD will im Interesse des Klimaschutzes informieren, ich kann sie uns Autofahrern und -fahrerinnen, aber auch Herstellern nur ans Herz legen.“

Franz Untersteller, Landesminister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Baden-Württemberg, in Pressemitteilung der DUH vom 27. Juli 2012


„Elektrofahrzeuge werden zukünftig voraussichtlich eine wichtige Rolle spielen. Allerdings haben große Nebenverbraucher wie die Heizungs- und Klimaanlage einen erheblichen Einfluss auf die  Reichweite. Das natürliche Kältemittel CO2 eignet sich für diesen Anwendungsbereich hervorragend - insbesondere weil es in Verbindung mit einer Wärmepumpe zum effizienten Heizen des Fahrzeugs genutzt werden kann.“

Prof. Jürgen Köhler, University of Braunschweig - Institute of Technology


"CEPTA is working on sustainable transportation and air quality activities in Slovakia for years. ECO-driving is one important starting point to reduce road traffic emissions of CO2, particulate matter and black carbon. Wise use of air-conditioning is a part of ECO-driving behavior with significant impact on your fuel consumption. Therefore, we appreciate that PRO KLIMA sensitizes crucial target groups for the environmental impact and the proper use of mobile air-conditioning systems."

Daniel Lesinsky, CEPTA (Centre for Sustainable Alternatives)


"Unsere Kampagne "ab 18 Grad" setzt sich wie PRO KLIMA für den bewussten Einsatz der Autoklimaanlage ein. Und das ist dringend notwendig: Die meisten Autonutzer wissen nicht, dass die Klimaanlage in vielen Pkw-Modellen automatisch eingeschaltet ist und auch dann Energie braucht, wenn es draussen kälter ist als im Auto, denn sie kühlt die Luft immer zuerst auf bis 3 Grad ab. Daher unser Tipp: Unter 18 Grad Aussentemperatur Klimaanlage ausschalten."

Reiner Langendorf, Geschäftsführer der Quality Alliance Eco-Drive


© BVF e.V./Andreas Thöne"Aufgrund der Gefahren für die Fahrzeuginsassen sowie die Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsatzkräfte fordern wir – mindestens bis zur Vorlage belastbarer und unabhängiger Risikoanalysen und Testergebnisse – ein Verbot der Verwendung des Kältemittels R1234yf. Als umweltfreundliche und ungefährliche Alternative steht das natürliche Kältemittel CO2 zur Verfügung."

Andreas Thöne, Länderbeauftragter des Berufsverband Feuerwehr e.V.


„Mobilität bleibt auch in Zukunft ein wichtiges Thema. Gerade in unserem ländlich geprägten Bundesland Rheinland-Pfalz mit weiten Entfernungen von Ort zu Ort sind viele Menschen auf ein Auto angewiesen. Mobilität muss aber mit Klimaschutz vereinbar sein. Schulbusse mit Hybridantrieb, mit erneuerbaren Energien betriebene Elektroautos, aber auch der Einsatz umweltfreundlicher Kältemittel in Klimaanlagen sollten rasch Teil unseres Alltags werden“

Eveline Lemke, Landesministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung in Rheinland-Pfalz, in Pressemeldung des Landesministeriums zur PRO KLIMA-Ausstellungseröffnung vom 10.10.2012


„Die EU-Richtlinie zu umweltfreundlicheren Kältemitteln in Autoklimaanlagen wurde bereits vor mehr als sieben Jahren verabschiedet. Dennoch haben Verbraucher noch immer keine Möglichkeit, ein Auto zu kaufen, dessen Klimaanlage mit einem nachhaltigen und zugleich sicheren Kältemittel ausgerüstet ist. Insbesondere die deutschen Autohersteller sind daher angehalten, an ihr Versprechen aus dem Jahr 2007 anzuknüpfen und schnellstmöglich die Klimatisierung mit dem natürlichen Kältemittel CO2 zum Standard in neuen Fahrzeugen zu machen.“

MdB Dr. Valerie Wilms, Bündnis '90/Die Grünen


"Im Auftrag der Bundesregierung macht sich die GIZ weltweit für den Einsatz klimafreundlicher Anlagen und Geräte auf Basis natürlicher Kältemittel stark. GIZ PROKLIMA unterstützt und berät Entscheidungsträger in Partnerländern beim Abbau und der Vermeidung synthetischer Kältemittel und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ozonschutz."

Bernhard Siegele, Programme Manager bei der GIZ für Proklima International


© Ralph Lenkert„Aufgrund der erheblichen Sicherheitsrisiken muss das Kältemittel R1234yf sofort verboten werden. Autohersteller sind nun in der Pflicht, schnellstmöglich Autos auf den Markt zu bringen, die mit dem umweltfreundlichen und nicht brennbaren Kältemittel CO2 klimatisiert werden.“

MdB Ralph Lenkert, DIE LINKE


"Almost any modern car is equipped with air conditioning. And when you have it, you use it. Air conditioning units consume considerable amounts of power, which they inevitably draw from fuel drivers pay for. But car manufacturers don't have to take the power usage of air conditioning units into account when they determine the vehicle's fuel-consumption.
Natuur & Milieu thinks fuel-consumption figures should provide drivers with a realistic estimate of how much money they are likely to spend on fuel. This means that when cars are tested for fuel-consumption, test conditions and the vehicle tested should be the same as how we drive in the real world. And in the real world, cars have air conditioning. Including it in the test will stimulate manufacturers to select the most energy-efficient MAC units available, saving drivers money on fuel and providing them with reliable, realistic information to select their new car with."

Karin Blaauw, programme leader transport and climate policy, Natuur & Milieu