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Donnerstag, 19. April 2018

Sinnvolle Maßnahmen im Bereich des Wärmemanagements

Hitzereflektierende Verglasung

Hitzereflektierende bzw. hitzeabsorbierende Verglasung reduziert den Kühlbedarf eines Fahrzeugs deutlich. Hierbei sorgen eingearbeitete Spezialpigmente dafür, dass ein Großteil der Infrarot-Strahlen aus dem Sonnenlicht reflektiert wird. Für die Nachrüstung bestehender Fahrzeuge bieten sich insbesondere Spezialbeschichtungen in Form von Folien als Lösung an. So muss weniger Energie für die Klimaanlage aufgewandt werden.


Hitzereflektierende Lacke

Infrarot-reflektierende Lacke (sogenannte Cool paints) können ebenfalls dazu beitragen, die Innenraumtemperatur im Fahrzeug herabzusetzen. Dies wird durch spezielle Farbpigmente (Cool pigments) erreicht, die den Lacken beigemischt werden. Durch diese können selbst dunkle Oberflächen effektiv Infrarotstrahlung reflektieren – mit dem Ergebnis, dass sich das Fahrzeug weniger stark aufheizt.


Wärmeisolierung mithilfe von Dämmschäumen

Hochleistungsdämmschäume reduzieren den Heizbedarf im Winter, indem sie den Fahrzeuginnenraum vor der äußeren Kälteeinwirkung schützen und die Wärme im Fahrzeug halten. Der Vorteil dieser neu entwickelten Dämmschäume ist ihr geringer Platzbedarf. Hierdurch können sie auch dort zum Einsatz kommen, wo wenig Raum verfügbar ist.


Solarbetriebene Belüftung

Auch eine direkte Nutzung des einstrahlenden Sonnenlichts bietet Möglichkeiten der Energieeinsparung: In das Dach integrierte Solarzellen, die als Dünnschichtfolie aufgetragen werden, wandeln Sonnenlicht in Energie um. Damit kann in Teilen der Energiebedarf für Belüftung und Klimatisierung gedeckt werden. Außerdem ermöglichen Solarzellen den Betrieb einer Standbelüftung, die im Sommer die Temperaturen eines parkenden Autos weniger stark ansteigen lässt.


Bilder von oben nach unten: querschnitt - Peter Franz - Oliver Haja - Paul-Georg Meister (alle Pixelio.de)